Beim Kauf von in Frankreich steuerpflichtigen Waren und Dienstleistungen sollte der Lieferant/Anbieter seine französische innergemeinschaftliche Umsatzsteuernummer auf seinem Angebot und auf der Rechnung deutlich angeben. Es gibt detaillierte Regeln, die die Erfassung und Abwicklung österreichischer Transaktionen regeln. Dazu gehören Richtlinien zu: Hinweis: Die Ausstellung einer ordnungsgemäßen Rechnung hat keinen Einfluss auf die Übertragung der Steuerschuld. Wenn Sie z. B. eine Dienstleistung für ein anderes Unternehmen erbringen, das sich nicht im selben EU-Land befindet, in dem Ihr Unternehmen ansässig ist, wird die Mehrwertsteuer nicht auf Ihrer Rechnung angezeigt. Dies bedeutet nicht, dass die Dienstleistung nicht mehrwertsteuerpflichtig ist, sondern nur, dass die Mehrwertsteuer direkt von Ihrem Geschäftspartner im anderen EU-Land verbucht und entrichtet würde. Rechnungen müssen sieben Jahre lang aufbewahrt werden. Österreich erlaubt nun, wie alle EU-Mitgliedstaaten, die Verwendung elektronischer Rechnungen unter bestimmten Bedingungen. Da der Rechnungsaussteller in diesem Fall dem österreichischen Umsatzsteuergesetz unterliegt, hat er die österreichischen Vorschriften über E-Rechnungen zu berücksichtigen.

Die Anforderungen an eine Rechnung würden einen enormen Verwaltungsaufwand für die Vermietung von Verträgen oder ähnlichen Verträgen für kontinuierliche Dienstleistungen mit sich bringen, wenn die Rechnungen monatlich ausgestellt würden. Der Ort der Besteuerung wird durch den Ort bestimmt, an dem der innergemeinschaftliche Erwerb von Waren erfolgt (d. h. der Mitgliedstaat, in dem sich die Waren nach dem Transport aus einem anderen Mitgliedstaat schließlich befinden). Um die Vorsteuer auf der Grundlage einer Rechnung geltend zu machen, muss diese Rechnung spezifische Angaben enthalten. Um den Vorsteuerabzug geltend zu machen, ist es erforderlich, dass eine Rechnung grundsätzlich alle Rechnungsdetails anzeigt. Diese Regeln für die Ausstellung von Rechnungen gelten auch für Rechnungen über Vorauszahlungen und Selbstabrechnungen. Vereinfachungen sind für Kleinwertrechnungen, Reisetickets und Dokumentation in Bezug auf touristisches Gepäck vorgesehen Für jeden Verkauf an einen Unternehmer oder eine andere juristische Person, die kein Unternehmer ist, muss der Unternehmer eine Rechnung erstellen, ohne dass der Kunde ihn ausdrücklich darum bittet. Dies gilt auch für steuerbefreite Verkäufe oder Verkäufe im Rahmen des Reverse-Charge-Mechanismus. Ein Unternehmer erhält eine PDF-Rechnung ohne qualifizierte elektronische Signatur per E-Mail.

Er vergleicht die Rechnung manuell, z.B. mit dem Lieferschein, dem empfangenen Service und der E-Mail-Korrespondenz. Der Vergleich der Rechnung mit den verfügbaren Unterlagen reicht aus, um die Echtheit der Herkunft und die Integrität des Inhalts nachzuweisen. Wenn die Rechnung lesbar ist und der Inhalt korrekt ist, steht dem Vorsteuerabzug nichts im Spiel. Die selbst abgerechnete Rechnung verliert ihren Rechnungsstatus, wenn der Empfänger der selbst abgerechneten Rechnung dem darin angegebenen Steuerbetrag widerspricht.